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Mit europäischen Pferdesätteln im Gepäck in die Mongolei / 2007 Drucken E-Mail
Geschrieben von Dr. Claus Macher -AD-- DWLF ID 0001 -- Tel. 0049-176-7000 2160   
Mittwoch, 4. Juli 2007

Eine organisatorische Herausforderung

Bedürftige Gegenden in der Mongolei sollen von der Stiftung DWLF versorgt werden.
In nur einem Monat sind zwei Zahnstationen gegründet worden, die zum Arbeiten bereitstehen, wenn drei Nürnberger Zahnärzte sich am 20.7.07 zum Arbeiten treffen. Als neues Land sind sie die Pioniere, so dass bald andere Interessierte nachfolgen können.

Tuul Sodnompil, die die Landesverantwortliche der DWLF in Europa für das Land Mongolei ist, war vorher 15 Jahre die Leiterin der chirurgischen Abteilung des Kreiskrankenhauses Tov Aimak in  Zuum Mod Sum und hat sich als Organisations- und Fremdsprachentalent entpuppt.

Bei einem Arbeitsbesuch an Pfingsten 2007 für 2 Wochen in Nepal lernte sie die Probleme beim Einrichten von Zahnstationen kennen - ein Gebiet, was ihr vorher völlig fremd war.

In nur einem Monat schaffte sie es, in zwei bedürftigen Standorten in der Mongolei, nämlich in Tov Aimag und in Zunmod Sum geeignete Räume zufinden, diese zu renovieren und vorzubereiten, so dass bereits am 20.7.07 alles zum Arbeiten bereit ist, wenn die drei Zahnärzte aus Nürnberg kommen.
Mit ihren Verbindungen zu dem Gesundheitsministerium, den Krankenhäusern und den Verbänden, die sie zum Teil hatte oder auch schaffen mußte, haben wir auch von höherer Stelle die Anerkennung für unser Engagement erhalten.
Herzlichen Dank für den effektiven Einsatz!

Zudem hat sie es geschafft, zwei Zahnärztinnen als Dauerbetreiber unserer Zahnstationen unter Vertrag zu nehmen. Sie müssen auch einen Englischkurs von 3 Monaten machen, so dass dem nichts im Wege steht, wenn deutschsprachige, im zahnmedizinischen Bereich Tätige, sich entscheiden sollten, einige Zeit dort zu arbeiten.

Image Die 3 Nürnberger Zahnarztpioniere haben sich bereits jeder einen Sattel besorgt, den sie dann für die Nachfolger in Ulaan Bataar lassen. Einige Orte sind nämlich besser mit dem Pferd zu erreichen. Die mongolischen Holzsättel sind aber nicht für europäische Popöchen geeignet, so dass ein anschmiegsamer Ledersattel eine große Erleichterung darstellt.

Wir dürfen auf die Erlebnisberichte gespannt sein!
 
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