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2011-5 / Sambia - Afrika pur von ZA Franz Pokorny Drucken E-Mail
Geschrieben von Zahnarzt Franz Pokorny Email: praxis-pokorny@gmx.de   
Montag, 30. Mai 2011

pokodiecrewimg_2403klein.jpgAufenthalt Siavonga (Sambia) April 2011. EB von Zahnarzt Franz Pokorny  - DWLF ID 0117 - aus D - Oberkirch bei Offenburg/ BWB    Email:  Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Unsere Gruppe, 2 ZA und 2 Prophhylaxe-Mitarbeiterinnen reisten vom  17.04.-31.04 für 2Wochen  im Sinne von DWLF nach Sambia in eine von DWLF  finanzierte feste (2 Behandlungszimmer)und mobile Zahnstation (2 mobile Patenenstühle und 2 Einheiten). Als DWLF Ausweisbesitzer hatten wir automatisch in diesem Land die Arbeitserlaufnis für karitative Einsätze.

Herman Striedl, der Mann für alles, holte uns am  Flughafen in Lusaka ab. Danach 3 Std. Fahrt nach Siavonga ins kleine Paradies in die Sandy Beach Lodge. Dort wohnten wir 10 Tage.

Gruppe:Jenny,Franz,Carin,Wahid                                                           
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Da Schulferien waren, konnten wir leider keine Schulkinder untersuchen.
2 Tage arbeiteten wir in unserer DWLF-Station im Krankenhaus in Siavonga. Füllungen, Zst , Extraktionen. Die Station ist gut ausgerüstet, das kleine Kst-Labor wird genutzt um kleine Ze-Versorungen mit handgebogenen Klammern herzustellen.
Was wir mit gebracht hatten, war zur Ergänzung  des vorhanden geeignet.
Die Dental-Therpists waren echt fit. Zähne, Wurzeln entfernen,Zst, Füllungen sind für sie kein Problem. Außerdem sind sie sehr interessiert Neues zu lernen. Wer will, kann in der Station auch WF durchführen und     pokoaufdenstuehlenimg_2156klein.jpg den Therapists die Tricks zeigen.

pokoamstuhl_2097klein.jpg Links: DWLF Zahnstation in Siavonga

Rechts: Die tragbaren Sprechzimmer mit den mobilen Behandlungs-einheiten                                                                                     .                          


Bei 2 Out Reach Unternehmungen zeigte es sich, daß doch nur Extraktionen von Wurzelresten und zerstörten Zähnen durchzuführen waren. Hier wäre zu bemerken, dass im Out Reach erst mal die existentiellen Grundversorgungen ( sprich Extraktionen ) durchgeführt werden oder auch kleine Füllungen. Für andere Behandlungen sollten die Patienten in die Station nach Siavonga kommen.
Noch ein Wort zum Material: Statt teures WF-und Kst-Fllgs-Material ( was genügend vorhanden ist ) mitzubringen, sollten vielmehr Tupfer, Watterollen, Karpulen-Spritzen ( Firmen fragen ), Karpulen ( Ultracain ), resorbierbares Nahtmaterial mitgenommen werden. Am besten sich mit der Vorgänger Gruppe in Verbindung setzen.
Ein besonderes Ereignis war unserer Krankentransport eine Stunde über Buschstrassen ins Krankenhaus nach Siavonga. Ein 4-jähriger Junge ( über 40 Grad Fieber, Verdacht auf  Gelbfieber oder Malaria ), der in einem Raum bei unserem Out Reach Einsatz lag. Keiner kümmerte sich um ihn. Man hatte den Eindruck, man warte, bis er stirbt. Glücklicherweise hat er sich im Krankenhaus wieder erholt.

Unten: 2 Bilder von unserem Out Reach Einsatz

 pokobeimbehandelnmitmobeinhimg_2170klein.jpg                                                                                                                    pokodieinstr.wartenimg_2562.jpg 



Ansonsten war Ostern eine ruhige und erholsame Zeit. Was auch nötig war.Denn die letzten 3 Tage waren wir in Lusaka in der Matero Klinik. Dort haben wir in einem kleinen Raum unsere mobilen Einheiten aufgebaut. Nach Aussagen von Nasr, der das Ganze organisiert hatte, waren wir die ersten Zahnärzte in diesem Viertel für die einfachen Leute. Um es trivial auszudrücken, die Zangen und Hebel liefen heiß. Wir wurden überrollt von Patienten. Am letzten Tag standen 120 Patienten vor unserem kleinen Raum ( Bild links)

Leider war es nicht möglich alle zu behandeln. Für nachfolgende Gruppen wäre es sinnvoll 1 Woche einzuplanen, um die Grundversorgung, sprich Entfernung der maroden Zähne, durchzuführen.
Wohnen kann man bei Nasr ( schaut aus wie Che Guevara ) kostenlos in seiner Lodge. Nasr kümmert sich auch sonst um alles mit großem Engagement.
Wer auch immer in Sambia mit im Sinne von DWLF unterwegs ist, wird feststellen, dass ihm große Dankbarkeit entgegen kommt. Es gibt für die einfachen Leute sonst keine entsprechende Versorgung.
Ohne die Information, Organisation und Investition von DWLF und den großen Organisator Herman Striedl lief dort nichts.
Es war für uns
pokowartezimmerimg_2647kleinhell.jpg 4 ( Yenny, Carin, Wahid und mich ) ein wunderbares Erlebnis. Der Afrika-Virus hat uns gepackt.pokoseeimg_2548klein.jpg
Wir werden versuchen jedes Jahr eine Zeitlang dort zu verbringen.
Wer den Bericht liest, bekommt vielleicht Lust dort zu helfen, wo es dringend nötig ist.
Man sollte aber die Vorstellungen unserer High-Tec Zahnmedizin zu Hause lassen.
Wir möchten noch mal allen Helfern in Sambia danken, die uns dieses Erlebnis ermöglichten.
Auch danken wir allen Firmen, die uns ( die DWLF ) so großzügig unterstützten.

Zum Schluß noch eins: Es verbleibt immer noch genügend Zeit für Ausflüge, um Afrika kennenzulernen.
Es lohnt sich.


Noch ein paar Bilder, um die Vorfreude zu vergrößern.
pokosonnenuntergangimg_2553klein.jpg
pokonashornimg_2302klein.jpg
 
Verfasser: Zahnarzt Franz Pokorny
D-Oberkirch 

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