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2011-3 / Indien-Dharmapuri Einsatz von ZA DS Michael Drechsel und ZMF Stephanie Fleischer Drucken E-Mail
Geschrieben von ZA DS Michael Drechsel und ZMF Stephanie Fleischer Email: zahnarzt.drechsel@gmx.de   
Montag, 16. Mai 2011

dsci0815-mini.jpgSüdindien März 2011
 ZA DS Michael Drechsel (DWLF ID 0463) und ZMF Stephanie Fleischer (DWLF ID 483)
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Am 04.03.2011 ging sie los, die große Reise nach Indien! Mit vielen Materialien, Kugelschreibern, Bleistiften und Spendengeldern unserer Patienten konnte ja nichts mehr schief gehen! Nach 10 Stunden Flug erreichten wir Chennai ca. um 23.45 Uhr.  Am nächsten Tag ging es sofort mit einem Inlandsflug weiter nach Coimbatore. Dort wurden  wir schon von einem Fahrer der CMS und seiner Familie erwartet.....

.....Nun konnte die Reise nach Coonoor weitergehen, doch zuerst mussten wir noch zum Lunch in einem Kindheim in Patanam vorbeischauen. Dort trafen wir Herrn ZA Dr. Sanwald und seine Helferinnen Antonia und Aline (beide Zahnmedizin-Studentinnen), die mit der mobilen Einheit von CMS hier halfen.
                                                                                                                                        
Nach einem 1stündigen Aufenthalt und einem traditionellem Lunch brachen  wir  nach Coonoor auf. Nach vielen Haarnadelkurven  und einer 2einhalbstündigen Fahrt erreichten wir das über 2000 m hoch gelegene Coonoor. dsci0273-mini.jpgDie Temperaturen waren hier sehr europäisch, angenehm! Hier hat man uns auf's herzlichste im „Brookland Guestouse" aufgenommen.                                                                            
Am nächsten Tag haben wir kurz das Ingrid Kowski Hospital besucht, um die Materialien und Instrumente die uns für Dharmapuri noch fehlten, einzupacken. Nach der  Einsatzbesprechung mit dem Leiter der CMS, Dr. Solomon, begann unsere  ca. 7stündige Fahrt im nichtklimatisierten Kleinbus nach Dharmapuri. 
                                                                                                                                             
Am nächsten Morgen ging's dann zeitig vom Hotel zum  Kinderheim. Dort haben wir bei einem guten                 dsci0374-mini.jpg Frühstück    die Verantwortlichen kennen gelernt, und danach das Heim und die „Klinik" besichtigt.  Dabei haben wir festgestellt, dass doch noch so manches fehlt und viel zu tun ist, bevor wir mit unserer eigentlichen Arbeit so richtig beginnen können: Aufbewahrungsboxen, Seife, Drahtbürsten, Papierservietten aber auch Elektromaterial etc. waren „indisch  schnell"  besorgt!                                                                                                    

Die Einheit funktionierte anfangs noch nicht so richtig, deshalb konnten wir am ersten Tag nur Zahnstein entfernen. Die Techniker haben noch fast den ganzen nächsten Tag gebraucht, um die Einheit „zum Laufen" zu bringen. Deshalb haben wir auch am Nachmittag des zweiten Tages nur, den reichlich vorhandenen, Zahnstein entfernt.                                                                                                                                          

dsci0579_mini_hell.jpgAm nächsten Tag konnten wir endlich anfangen, vorerst mit Milchzahnfüllungen und ... Zahnstein! In den Tagen darauf haben wir uns, auch dank unserer einheimischen „dental nurse" Roobi, gut eingearbeitet und auch an das Klima gewöhnt, sodass die Arbeit immer besser von der Hand ging!                                                    

Sie bestand hauptsächlich aus Füllungstherapie, Extraktion und                 Zahnsteinentfernung, doch ab und zu waren auch chirurgische Eingriffe       wie z.B. die Entfernung einer Zahnfleischwucherung notwendig!   Im Heim  wurden wir jeden Tag mit leckerem Frühstück, Lunch und Dinner verwöhnt.                                                        

Durch den Arbeitsalltag ( Mo-Sa. bis ca. 20.00Uhr)hatte man den Eindruck, dass die Zeit wie im Fluge dahin eilt und plötzlich waren die 2 Wochen Dharmapuri vorüber!                                                                         

dsci0814breitklein.jpgDank der sehr guten Vorarbeit des vorherigen Teams, welches eine komplette 01-Liste aller Heimbewohner erstellt hatte, war es uns möglich alle die kleinen und großen Patienten  zu sanieren. Darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut und waren auch ein klein wenig stolz darauf.                                                         

Das Lachen der Kinder (vor und nach der Behandlung!) und die Freundlichkeit und Herzlichkeit Aller  haben uns ausreichend für die ganzen Strapazen der Reise entschädigt.
Wir bereuen nicht hier gewesen zu sein und sind froh, dass wir ein klein wenig helfen konnten. 

Solche Reiseeindrücke hat man nicht alle Tage!

ZA DS M. Drechsel,   09395 Hormersdorf
 
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