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Internas - Zahnstationsprojekt Trishuli/Nepal Drucken E-Mail
Geschrieben von Birgit Calenberg   
Sonntag, 29. April 2007



Es werden gesucht:

- Zahnärzte/- innen 
- zahnärztliche Famulanten ( nur in Verbindung mit erfahrenen
   Zahnärzten; siehe Kontaktbörse)
- Zahnarzthelferinnen
- keine Zahntechniker 

Übernachtungsmöglichkeiten 

                                                                                                                  

Stand Oktober 2008

Der Projektmanager von Trishuli vor Ort, Herr Ramesh Shrestha, hat mit finanzieller Unterstützung von DWLF 2 Räume und ein Duschbad in dem Anwesen seiner Mutter hergerichtet, so dass bis zu 4 Leute dort übernachten können.

Fotos und Berichte über die Unterkunft fehlen noch - aber es ist sicher, dass die Herstellung der Unterkünfte das Beste ist, was DWLF für die Helfer machen konnte.
Vorher waren die Übernachtungsmöglichkeiten kaum zumutbar.





Aktueller Belegungsplan für Helfer
(diese Personen können evtl. im "Ameisentransport" für Sie
Materialien oder Medikamente mitnehmen)

Dieser Belegungsplan soll ab 2009 dann im internen Bereich von dem 
Projektmanagerin (PME) fortgeführt werden. 
Wenn dies nicht geschieht, können Sie sich direkt bei dem PME erkundigen.

2008 


09.03.08 bis 27.03.08
Dr. Elke van Engelen - Zahnärztin -   D-48529 Nordhorn   Tel. +49-5921-990909  
Huib van Engelen  - Physiotherapeut -  D-48529 Nordhorn  Tel.+49-160-95 58 7364
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27.03.08 bis 17.04.08
Dr. Rico Glaevke  - Zahnarzt -   D-13629 Berlin    Tel. +49-30-38 12 355
Laura Sebastian  - Helferin -      D-13629 Berlin    Tel. +49-30-38 12 355
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26.04.08 bis 17.05.08
Dr. Friedrich Szkudlarek  -Zahnarzt -   D-71332 Waiblingen  Tel. +49-7151-52849
und Helferin - Name nicht bekannt -
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ab Juli Dr. Nöthen mit Tochter
für 3 Wochen Köln 0221-3992200
priv. 0221-4200009
mobil 0177350850


ab August Dr.Piekos, Isabella
3 Wochen Wichertstr.5
10439 Berlin
030 60401075
mobil:01773201898
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Sept. Zä Wüstefeld+Ottenstreuer
Düsseldorf 0177779431


Okt. einige Tage Dr. Heike Reetz
Urbanstr. 114
10967 Berlin
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Früherer Belegungsplan für Helfer
(diese Personen geben gerne "Neulingen" Auskunft über Ihre Erfahrungen und beantworten Fragen)

2007

17.11.07 bis 10.12.07 

Dr. Karla Roeding  - Zahnärztin -   D-01129 Dresden  Tel. +49-351 - 84 90 803   
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Persönliches Helfen und karitativer Einsatz ist eine exklusive und intensive Art, ein fremdes Land  kennen zu lernen. Sie betreten das Land durch eine Türe, die dem Durchschnittstouristen verschlossen bleibt.

Hilfe für Trishuli.
 

2007_9_schild_von_ramesh_kopieausschnitt.jpgMöchten Sie Nepal auf eine ganz besondere Weise kennen lernen, dann sollten Sie einmal für einige Zeit dort zahnärztlich tätig werden z.B. in der  “Dental Station-Stadt Duisburg” in Trisuli.

Ich war dort für einige Tage vom ortsansässigen Lions Club eingeladen, zahnärztliche Notfallbehandlungen durchzuführen.  Seit 5 Jahren war in diesem Gebiet , ca. 75 km nordwestlich von Kathmandu, kein Zahnarzt mehr gewesen und die Patienten nahmen z.T. Fußmärsche von 5-6 Stunden auf sich, um eine Zahnärztin zu treffen, die sich ihrer Probleme annimmt. Zahnentzündungen können, bei schlechter Ernährungslage, lebensbedrohlich sein. Der Bedarf an Behandlung ist enorm, denn es gibt nicht einmal eine Grundversorgung........

Der Gedanke, dort auch weiter zu helfen, hat mich seitdem nicht mehr in Ruhe gelassen und immer wieder  wurde ich um weitere Hilfe gebeten.
Mit großzügiger  Unterstützung  der gemeinnützigen Stiftung “ dentists without limits” konnte jetzt in Zusammenarbeit mit den Helfern vor Ort eine Zahnstation eingerichtet werden, wo  ein(e ) Behandler(in) unter recht guten Bedingungen regelmäßig eingesetzt werden kann, um die zahnärztliche Grundversorgung sicherzustellen.

Wir danken Gecko Maps , die die Abbildung dieses Kartenausschnittes erlaubten. ( Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können )
amppipal_kopie.jpg




Der Einsatz ist geplant für Kollegen mit Berufserfahrung, die gerne ein Entwicklungsland bereisen möchten und dabei karitativ tätig sein  wollen, entweder in den Ferien oder als “Unruheständler“. Dies ist meiner Meinung nach sowieso die beste Art , Land und Leute kennen zu lernen und fast jeder, der dort war, wurde vom “Nepal Virus” befallen, d.h. es treibt ihn immer wieder zurück in dieses faszinierende Land. Man muss auch nicht alleine reisen, für eine Begleitung ist zusätzlich gesorgt.

Die Arbeitszeit sollte mindestens 25 Wochenstunden betragen .  Die restliche Zeit steht zur freien Verfügung. Weiterhin ist auch ausdrücklich daran gedacht, Praktikanten, z.B. Studenten in das Projekt mit einzubinden, die unter Aufsicht eines erfahrenen Kollegen mitarbeiten,  um so die Bereitschaft und das Interesse an persönlicher Hilfe bei jungen Menschen zu wecken und zu fördern.

Die Stiftung ”Zahnärzte ohne Grenzen” begleitet die Interessenten bei Ihren ersten Schritten in ein Entwicklungsland, so dass es  ein einmaliges Erlebnis werden wird.
Sie können die Verbindungen und Kontakte zu verlässlichen Personen vor Ort nutzen und man reist mit den Informationen von einer anerkannten Organisation, wo man sicher sein kann, dass schon Kollegen vorher diesen Weg gegangen sind.
 
Für angemessene Unterkunft und Verpflegung für Behandler(in) und Begleitung wird gesorgt.
Sollte Ihr Interesse geweckt sein und hatten Sie schon länger den Wusch, für einige Zeit Ihr Wissen und Können in ein karitatives Projekt dieser Art einzubringen, so wenden Sie sich bitte an:
Zahnärztin Birgit Calenberg, Kaiser-Friedrich-Str.39, 47169 Duisburg
Tel: 0203-400895.

Weitere wichtige Informationen erhalten Sie außerdem  unter:
www.dentists-without-limits.org.
Außerdem nimmt die Stiftung gerne Altgold und Geldspenden entgegen:
Ev. Kreditgenossenschaft e.G. Kassel BLZ: 520 604 10    Kto:5302 471

Wollen Sie in Ihrer Praxis Altgold für die Stiftung sammeln
- ein Anruf genügt (0176-7000 2160) und wir senden Ihnen unser Altgoldsammelset mit Sammeldose, Wartezimmer- und Wandmaterial zu.
 








Arbeiten in Trisuli          Ein Erlebnisbericht von Birgit Calenberg , Zahnärztin aus Duisburg, Germany


Mit dem Jeep ging es am frühen Morgen um 5 Uhr zu viert vom Sushma Koirala Memorial Hospital in Sankhu aus in Richtung Nordwesten  nach Trisuli.
2007_9_eingangsbereich_personal_von_ramesh-klein-_11.jpgIm Gepäck hatten wir einen gebrauchten, aber recht gut erhaltenen zahnärztlichen Behandlungsstuhl, eine Behandlngsleuchte und unsere Instrumenten- und Medikamentenboxen.
Ich war in Begleitung meiner Freundin Trudi Reske, die ich in meiner Duisburger Praxis in einem Schnellkurs zur Zahnarzthelferin weitergebildet hatte, Hein Stahl, der bereits das Sushma Koirala Memorial Hospital gebaut hatte und Christa Drigalla, der leitenden Krankenschwester des SKM.
Die Fahrt ging durch eine wunderbare Hügellandschaft, durch idyllische Bergdörfer, vorbei an Reis- und Weizenterrassen, durch  Schluchten und Täler und über Berge auf bachbettartigen Straßen, die mit unseren Straßen keinen Vergleich stand halten. Man war wieder versetzt ins Mittelalter. So muss sich damals das Reisen in einer Kutsche angefühlt haben und das Wort “gerädert” bekommt in diesem Zusammenhang wieder seine wahre Bedeutung.
Die Nepali droschen ihr Getreide direkt auf der Straße, indem sie die Autos darüber fahren ließen, Not macht erfinderisch. Wegen der Unwegsamkeit  des Geländes hatten wir dann auch nach 2 Stunden die erste Reifenpanne, was für Hein jedoch kein großes Problem war.

2007_9_pat._aufnahme_von_ramesh_-klein_02.jpgDie Sonne stand schon hoch am Himmel, gegen 11 Uhr kamen wir endlich  am “dental-center” des Lions Clubs von Trishuli ein. Ramesh Shresta und seine Freunde begrüßten uns sehr herzlich, zusammen mit dem sani doctor ( kleiner Doktor)  Dinesh, einem ausgebildeten Zahnarzthelfer, dem es dort erlaubt ist,   Zähne zu ziehen, weil keinerlei andere zahnärztliche Betreuung vorhanden ist.
Im örtlichen Rundfunk war das Eintreffen einer deutschen Zahnärztin, erstmals wieder nach 5 Jahren,  angekündigt worden und so wurde ich bereits von ca. 100 Patienten sehnlichst erwartet, die sich alle vor der Station eingefunden hatten.
Während Christa die Patienten registrierte und Hein den Stuhl und die Behandlungsleuchte zu installieren begann, fingen Trudi und ich an, auf der Terrasse die ersten Patienten zu behandeln unter kritischer Kontrolle aller Behandlungsbedürftigen. Es war wie auf der Kirmes. Außer Extraktionen und dental cleanings mit Handinstrumenten  konnten wir leider nicht viel machen. Als der Stuhl montiert war und wir den sehr spartanischen Behandlungsraum benutzen konnten, fiel ständig der Strom aus, außerdem war die Behandlungseinheit nicht zu gebrauchen.
Wir arbeiteten 2 volle und einen halben Tag  von 9h morgens bis Sonnenuntergang unter sehr 2007_9_beim_behandeln_von_ramesh_03_-klein.jpgerschwerten Bedingungen, wegen des Stromausfalls und der subtropischen Temperaturen . Es wurden ca.100 Zähne extrahiert und 25 cleanings durchgeführt.
Wir waren in einem Guesthouse mit einem wunderschönen Garten untergebracht und man kümmerte sich sehr gut um uns.
An unserem Abreisetag war “Bandha”, das bedeutet Streik und damit verbunden Autofahrverbot. So hatten wir die Gelegenheit und das große Glück im Dorf an einer Hindu-Hochzeitszeremonie teilnehmen zu dürfen, was das absolute Highlight dieses Einsatzes war. Die Möglichkeit, so etwas zu erleben, gemeinsam mit  der Dorfgemeinschaft zu feiern,  die Gastfreundschaft , die uns von allen entgegengebracht wurde und die Rituale, die so unterschiedlich sind zu denen in unserer Kultur, das war das Allergrößte.
Wir haben uns in Trishuli sehr wohl gefühlt. Die Lions Freunde sind sehr engagiert, um in ihrem Landstrich die medizinische Versorgung zu verbessern. Die Menschen waren durchweg sehr kopie_dentalcamp_von_ramesh_pic.jpggastfreundlich und gerne bereit uns zu zeigen, wie sie wohnen und wovon sie leben. So einen bereits betagten Handwerker, der  über eine große Sammlung an vielerlei Werkzeug verfügte und  auch selber Werkzeuge und Turbinen herstellte. Es war faszinierend zu sehen , mit welcher Präzision diese Menschen unter einfachsten Bedingungen  zu arbeiten im Stande sind.
Ich möchte möglichst viele Kolleginnen und Kollegen ermuntern, eine solche Erfahrung selbst zu machen. Bei einer solchen Reise gibt man nicht nur, man bekommt ganz viel zurück. Nach dem Aufenthalt in einem solchen Land kommt man sehr demütig zurück und hat wieder einen viel intensiveren  Blick für das wirklich Wesentliche im Leben.
 
Die Bilder, die sie hier finden sind nach meiner Reise entstanden. sie zeigen den Zustand nach der Renovierung und Einrichtung durch finanzielle und planerische Unterstützung des DWL  und hier besonders des Herrn Dr. Wolfgang Credner im Jahre 2007 - ein heute durchaus mitteleuropäischer Standard.
Ohne die Hilfe von Ramesh Shrestha, der mit Herz und Einsatz hinter dem Projekt stand und der ein vorbildlicher Projektmanger vor Ort ist, hätten wir die Renovierung nie in so kurzer Zeit und so preiswert hinbekommen. Ihm vor allem möchte ich meinen Dank aussprechen.

Es ist schön, wenn man erkennen kann, dass man wieder einen Bruder im Geiste gefunden hat.


                                                                                                  Ihre
                                                                                          Birgit Calenberg 



Zahnärztin Karla Roeding
schrieb uns im Dezember 2007 diese Mails, die aufschlussreich für alle sind, die nach Trisuli fahren:

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können [mailto: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ]
Gesendet: Donnerstag, 6. Dezember 2007 17:31
An: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Betreff: Trishuli



Sehr geehrter Herr Kollege mit Helferin!

Ich freue mich sehr, dass Sie nach Trishuli gehen wollen. Ich bin gerade nach 10 Tagen von dort nach Kathmandu zurueckgekehrt und bin noch ganz beeindruckt. Sie werden es sicher nicht bereuen.

Die Leute in Trishuli sind mir sehr ans Herz gewachsen und brauchen wirklich unsere Hilfe. Damit alles gut klappt, will ich Sie gerne unterstuetzen.

Ich schreibe, was mir so einfaellt, es wird noch nicht vollstaendig sen, wir koennen ja in Kontakt bleiben. Am 11.12. komme ich zu Hause an, Sie koennen mich dann auch anrufen: 0351 8490803

1. Wenn Sie Ihren Flug schon gebucht haben, sollten Sie nachtraeglich Uebergepaeck beantragen, nicht weil Sie soviel T-Shirts brauchen, sondern fuer eventuelle Spenden. Ich hatte 13 kg fuer mich und 17 kg Spenden

2. Sie sollten zu Ihrer Impfstelle/Tropeninstitut gehen und sich beraten lassen, uebliche Sachen: Tetanus, Hepatitis. Polio..und Tollwut. Mich hat niemand gebissen, aber es gibt unendlich viele streunende Hunde. Tollwut dauert 3 Wochen, die TKK uebernimmt jetzt sowas. Hepatitis ist in KTM und Trishuli kein Thema. Ich hatte ein Netz mit, habe aber keine Muecke gesehen

3. Den Ausweis von ZOG wollte niemand sehen

4. Sie brauchen eine Registrierung beim Nepal Medical Council. Wir(Ramesh und ich) haben die Dokumente freitags eingereicht. Sie tagen nur Sonntags. Die Zeit bis dahin, ich weiss nicht, welchen Tag Sie anreisen, sollten Sie zur Anpassung an das Land und fuer die Sehenswuerdigkeiten in und um KTM nutzen. Es kostet ca 55 EUR!!!. Mein Vorgaenger in KTM im Dallu hat darauf verzichtet, aber ich fand es sicherer hier nicht "illegal " zu arbeiten

5. Ramesh war nach dem Einreichen der Dokumente wegen einer Krankheit seines Bruders in INdien. Um mich hat sich ruehrend sein Boss und Praesident des Lionsclub in Trishuli Binaya gekuemmert . Sie kommen vielleicht nach KTM und gehen die Wege mit Ihnen.

6. Sie brauchen: Eine beglaubigte Uebersetzung der Approbationsurkunde- Sybille Keller meinte, das kann man auch selbst uebersetzen und bei der Kirche abstempeln lassen und ein good standind certficate von der Kammer und eine Kopie des Einreisevisums

7. Das Visum koennen Sie bei der Einreise bekommen, ist billiger, einfach an die lange Schlange anstellen, Visumantrag kann vorher aus dem Internet herunter geladen werden, mindestens 4 Passbilder mitbringen

8. Als Hotel in KTM wuerde ich vorher und hinterher das Vajra HOtel empfehlen, eventuell selbst im Internet buchen, oder wie ich ueber das Reisebueru Yak und Yeti- sehr kompetente Beratung!, die koennen Sie dann auch vom Flughafen abholen, kostet ca 20 Dollar pro Nacht- ein Einzelzimmer+ 3EUR Fruehstueck. Abendbrot veget. + ein Bier kosten ca 400 NRP pro Person.

9. Was Sie nach Trishuli mitnehmen koennen:

Handschuhe fuer Maenner, 2 scharfe Loeffel, 2 Planatoren, Eugenol(- ZnO haben sie), Desinfektion:fuer Instrumente, fuer Flaechen, fuer Bohrer,

Zylinderampullen Ultracain, Kanuelen fuer Zylinderampullenspritze( die Spritze habe ich mitgenommen und viele Zangen und Hebel)

einen Anruehrspatel, 2 Geschirrtuecher, Lappen, Scheuerlappen, ev. Handtuecher, alles kann gebraucht sein. Ganz wichtig waeren 1-2 Skalpelle frisch geschliffen oder Einwegskalpelle fur Abszessinzisionen- einen Griff dafuer haben sie,

1-2 Tamponstopfer, ev. sowas wie Meister Propper, Tamponadestreifen, CHKM oder was Sie bei Dentitio nehmen.

Sprechen Sie ruhig die Firmen, bei denen Sie fuer die Praxis bestellen wegen Spenden an. Eine Buerste fuer kleine Absaugkanuelen, dafuer fehlt auch ein Adapter- zur Zeit passen nur die Speichelsauger, Speichelsauger

Ich kann das vielleicht alles besser am Telefon erklaeren. Wegen der Instrumente koennen Sie sich auch an das Hilfswerk Deutscher Zahnaerzte wenden, ev. kann Claus Macher den Kontakt herstellen.

So jetzt muss ich erstmal Schluss machen. Sie sehen, Sie und Ihre Mitbringsel werden sehr gebraucht. Es ist auch prima, dass Sie eine Helferin mitnehmen, sie wird zu tun haben.

Herzliche Gruesse aus Kathmandu

Karla Roeding

----- Original Message -----
From: Karla Roeding
To: 'Birgit Calenberg' ; Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Sent: Sunday, December 09, 2007 10:10 PM
Subject: Trishuli 2- Fortsetzung


Wir sind mit 4 Motorraedern (Dinnes, Binaya und noch 2 andere vom Lionsclub) 3 Stunden so eine Art Motocross- Strecke ins Gebirge bis auf 2000 m gefahren, ueber Stock und Stein und Staub und durch Fluesse. In dem Dorf gab es keinen Strom, nur kleine Solarfunzeln, Wasser nur an der Strasse, nur Lehmhueten ohne Fenster. Wir sind dort sehr gut aufgenommen worden und was ich dort gesehen habe, werde ich nie vergessen. Die Behandlung fand in einem neuen Gebaeude statt. Das hatte Fenster und alle waren mit grossen und kleinen Zuschauern besetzt. Die Fenster waren natuerlich ohne Scheiben. Ich habe dort an zwei Tagen mehr als 50 Zaehne extrahiert, zum Glueck alle mit allen Wurzeln. Ein littel Doktor hat auch noch immer gleichzeitig behandelt. Licht gab es von der Taschenlampe.

Morgens haben wir auch eine Wanderung auf den naechsten Berg unternommen. Von dort konnte man die Himalyagipfel sehen. Ich wurde auch in andere Huetten eingeladen. Dort kochte man auf dem Lehmfussboden mit offenem Hozfeuer.

Jetzt bin ich wieder in Kathmandu, war gestern in Bhaktapur und vermisse die herzlichen Leute in Trishuli und die gute Luft dort.

Viele Gruesse, Karla Roeding

Ich freue mich,dass es mit dem Uebergepaeck noch geklappt hat, denn wenn der Flug schon gebucht ist, hat man schlechte Karten. Sie werden es brauchen! Es muss auf dem Ticket eingetragen sein.





----- Original Message -----
From: Karla Roeding
To: 'Birgit Calenberg' ; Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Sent: Sunday, December 09, 2007 3:39 PM
Subject: Trishuli


Hallo Birgit, hallo Herr Glaevke,

ich bin nun wieder aus Trishuli zurueck und beim Komfort des Vajra angekommen. Es hat mir sehr gut gefallen, ich denke, ich konnte einiges bewirken und habe sehr viel Dank und Anerkennung erhalten.

Mit dem Quartier im Hydrowaterguesthouse oder wie das heisst, konnte ich mich arrangieren. Ich hatte meine eigene Toileltte und mit einer Waschschuessel, die ich mir dort gekauft habe, ging es ganz gut. Zum Glueck hatte ich einen Schlafsack mit, so konnte ich die Steppdecke, die wohl nie frisch bezogen wird noch unterlegen, denn die Sperrholzplattenbetten sind doch sehr hart. Ausserdem war ich froh ueber die ""Halbpension"", der Alte hat mir frueh sogar immer Ruehrei mit Toast gemacht, so dass ich da nicht auch noch Reis essen musste. Fuer 10 Tage habe ich 2500 NR bezahlt, etwa die halbe Zeit mit Essen.

Binaya vom Lionsclub hat sich wirklich ruehrend um mich gekuemmert, hat mich auch zu sich nach Hause eingeladen und nach der Arbeit Ausfluege mit dem Motorrad mit mir unternommen.

In der Dental Clinic arbeiteten zu der Zeit Arun, der little Doktor und Sirsana als Helferin. Ich hatte ja den Steri von DWL im Gepaeck und selbst mehrere kleine Flaschen Instrumenten und Flaechendesinfektion mitgebracht. Ich habe ihnen alles erklaert und gleich die erste Desinfektionsloesung angesetzt. Fuer die Flaechendesinf. hatte ich Toillettenpapier gekauft und davon Zellstoff geschnitten. Ausserdem habe ich Sirsana gezeigt, wie sie z.B. Unterfuellung anruehren soll. Am letzten Tag hatte ich noch eine Buerste und solche blaue Scheuerseife gekauft und mit ihr den Patientenstuhl gescheuert, bei dem man schon keine Farbe mehr sehen konnte und gesagt, dass sie es mit dem Fussboden und den Fliesen genauso machen soll. Auch die Handtuecher, die sie zum Glueck vom SKM bekommen haben, sollte sie waschen, ev. vorher in dem el. Topf kochen und dann auf dem Dach aufhaengen. Waschpulver dafuer habe ich auch gekauft. Als ich das alles fertighatte, sagte mir Binaja, dass die Helferin ab morgen wegen familiaerer Probleme nicht mehr kommen kann.......................................

Ich habe das alles so ausfuehrlich geschrieben, weil ich finde, dass es wichtig ist, das fortzufuehren. Ich freue mich, dass Herr Glaevke eine Helferin mitnimmt, die kann dort sicher noch vieles organisieren. Gut waere sicher auch, wenn die sterilisierten Zangen nicht in die Holzschuebe gelegt wuerden, sondern zum Beispiel in sterilisierte Aluschalen. Aber ich denke, wir muessen dort nicht RKI einfuehren. Wir haben frueher auch die Zangen auf die Glasplatten in den OP- Schraenken gelegt.

Absoluter Hoehepunkt meines Aufenthaltes war das dental camp.   

 
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