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AFRIKA RUFT ! ! Besonders laut in Sambia/Siavonga am Karibasee! / v. Dr. Claus Macher / Mai 2010 Drucken E-Mail
Geschrieben von Dr. Claus Macher   
Sonntag, 23. Mai 2010
Eine Odysee  ging zu   Ende                  EMail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

chw090411zambiawoheicla_054.jpgDie Irrfahrt unseres Maersk Containers war nach 5 Monaten glücklich zu Ende. chw090411zambiawoheicla_061-klein.jpgManchmal dachten wir schon,  er sei geraubt worden. Eigentlich sollte die Reise viel kürzer dauern und für die Leitung von DWLF war es eine sehr belastende Zeit.

Grund: Die Frachtpapiere waren an einen völlig anderen Ort geschickt worden. Der Container erreichte vor Kurzem glücklich den Zielort Lusaka, die Hauptstadt von Sambia und Herman Striedl - der "Responsible for Zambia" von DWLF brachte die Geräte in das Kommunale Krankenhaus von Siavonga.

Herman Striedl ist gebürtiger Münchner
, sehr sympathisch, humorvoll, hilfsbereit und mit der Governeurin von Siavonga verheiratet - ohne seine aktive Hilfe, seinen Einsatz und seine Verbindungen wäre dieses Projekt für DWLF kaum so unproblematisch zu realisieren gewesen. Das sind die Menschen, die DWLF braucht: Die auch an andere denken - vor allem an die benachteiligte Bevölkerung ihres Landes, in dem sie leben und versuchen mitzuhelfen -  in diesem Fall in Sambia -, die sozialen Probleme zu lindern und zu lösen. Das ist keineswegs selbstverständlich und DWLF ist sehr dankbar, ihn in den Reihen der Helfer zu haben................

...............Die Chinesen, die Sambia sehr efektiv helfen (Siehe das Buch: "Dead Aid"), halfen auch Herman Striedl mit chwausschnitt090411zambiawoheicla_103.jpgder Übersetzung der Montagebeschreibung der in der Mongolei erprobten und für gut empfundenen chinesischen Einheiten und die beiden deutschen Kollegen Dr. Heiner Kraft undchw090411zambiawoheicla_024.jpg Dr. Dieter Lehmann unterstützten ihn, die Einheiten aufzubauen. Eine internationale Arbeitstruppe aus Sambianern, Chinesen und Deutschen - ein gutes Beispiel, wie man Globalisierung und internationale Zusammenarbeit praktisch und erfolgreich auf unterer Ebene zum Wohle der benachteiligten Bevölkerungsgruppen umsetzen kann.

2 feste und 2 mobile Zahnstationen sind einsatzbereit!
60 000 Einwohnern können nun auf eine Zahnbehandlung mit modernen Einheiten hoffen!

Die freundliche Bevölkerung hat es verdient.

Allen Helfern herzlichen Dank!




chw090411zambiaheinerausschnitt_057.jpgDr. Heiner Kraft, der PME der Zahnstation von Siavonga- das darf nicht unerwähnt    090411zambiawoheicla_192-klein.jpg  bleiben,   hat  mit einer Spende von 8000 Euro an DWLF den Kauf eines gebrauchten Geländewagens ermöglicht


Ohne Probleme können nun zusammen mit den einheimischen Kollegen die "remote areas" aufgesucht werden können.


Hier sein Kurzbericht:

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Empfänger: claus macher < Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können >
Betreff: Siavonga
Datum: 21.05.2010 17:01
________________________________________
                                                    

Hallo Tuul und Claus,            chw090411zambia_053.jpg                                                                                                                                          
chw090411zambiawoheicla_125.jpg
jetzt mal eine gute Nachricht: wir haben in den neuen Behandlungszimmern  bereits den Geheimdienstchef und den Krankenhausarzt     als erste Patienten behandelt. Alle sind happy, wir sind in der Region bereits bekannt wie bunte Hunde. Die Chinesen, die hier an der Staumauer arbeiten, haben uns mit Übersetzungen sehr geholfen. Wir werden von Herman sehr gut ernährt, freuen uns auch sehr auf den Kindergarten und die Schule mit den mobilen Einheiten. Die Paramedics hier sind sehr wissbegierig, es macht große Freude, mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Am Sonntag Ausflug an den Sambesi, Elefanten schauen!
Liebe Grüße von Heiner 
________________________________________
 


Wie in der Monglei wird hier das Reisen in der Gruppe empfohlen; die sich möglicht unkompliziert im inneren Bereich     chw090411zambiawoheicla_119.jpg chw090411zambia181.jpgfinden sollen. 
Vier große Vorteile hat die Lage der DWLF Zahnstation in Sambia für die Helfer:

-  Sambia hat wie die Mongolei ein "Memorandum of Understanding" mit DWLF unterschreiben, so dass das Arbeiten für die DWLF Ausweisbesitzer sehr erleichtert wird.  
-  Sambia kann  das ganze Jahr besucht werden, da die Regenzeit sehr moderat ausfällt.
- Sambia und insbesondere Siavonga  zeigt uns Afrika am Karibasee von seiner schönsten Seite. Und der Münchner Herman Striedl, der "Responsible for Zambia" von DWLF,  der mit der Governeurin von Siavonga verheitatet ist,  sorgt dafür, dass es ein unvergessener Arbeitsurlaub werden wird.
- Für Gruppenreisen und sogar für die ganze Familie geeignet.



Siavonga und die Kosten, die bei so ein Arbeitsurlaub entstehen, werden bald auf
http://www.dwlf.org/ veröffentlicht - bis dahin bitten wir, direkt mit Herman Striedl (Responsible for Zambia)
Email:
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können    und  Dr. Heiner Kraft (PME) Email: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können   Kontakt aufzunehmen.

Wir werden sehen, welches Therapiespektrum dort notwendig ist und dementsprechend die Kleininstrumente auf dem "Ameisentransport" durch DWLF Helfer komplettieren. Bei 60 000Einwohnern und nur einer "Zahnklinik" wird das wohl zumeist.......

Am 27.5.10 schreibt  Dr. Heiner Kraft unter anderem:

........Sambia war ein voller Erfolg! Wir sind gerade beim Rueckflug, im Flughafen von Lusaka. Gestern haben wir im Outreach (Orphanage und Sekundarschule) 62 Patienten mit den mobilen Einheiten behandelt. Dieter ist klasse , auch und vor allem im Organisieren! Herman Striedl ist ein ausgezeichneter Handwerker, nicht nur Lodge-Besitzer. Er hat tolle Beziehungen zur Regierung. Die 2 Behandlungszimmer laufen perfekt, die mobilen Einheiten funktionieren jetzt, nach einigen Umbauten (sind zu heiss geworden). Die Leute hier sind bettelarm, und wie ueberall in diesen Laendern, gibt es auch ein paar steinreiche Einwohner. Die Armen waren unser Behandlungswunsch, aber unter anderem haben wir auch den Geheimdienstchef  und den Umweltminister behandelt. Die mussten natuerlich zahlen. Dafuer kauft das Hospital Material ein. Der Nissan Allrad Patrol ist einwandfrei - und neuwertig. Alles in allem voller Erfolg, die nachste ZA-Gruppe kann kommen. Ich habe 2 Zelte gespendet, so dass die ganze Sache recht preiswert ablaufen kann. Ich werde am Die 1.6. um 19 Uhr bei Claus und Tuul sein und berichten. Dieter schreibt gerade einen Bericht. Er hat zur Information einen Film gedreht,   
Gruss von Heiner Kraft
 
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