Home arrow Länder/Projekte arrow Asien arrow Mongolei arrow Konzept - Einsatzmöglichkeiten, wer,wo,mit wem?
Sponsoren:
Advertisement
Konzept - Einsatzmöglichkeiten, wer,wo,mit wem? Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Sonntag, 29. April 2007

Unser Konzept war in der Mongolei genau das Richtige:

Bei dem Verhältnis 1 Zahnarzt zu 84 000 Patienten (bei uns 1: 1400) und dem weitläufigen Land (1,2 Nomaden auf 1 qkm) legten wir unser Konzept fest und es kam sehr gut bei den Politikern und der Bevölkerung an....

......zuerst feste Zahnstationen in Orten ohne Zahnarzt in Krankenhäusern etablieren, diese nach einem mittleren deutschen Standart aufbauen, eine mongolische Zahnärztin unter Vertrag nehmen (Kosten trägt das Krankenhaus), tragbare Sprechzimmer für die 080920_stulhl_wl_010_klein.jpgNomadenbehandlung dort deponieren (Yamaha Generator, Autoklavsteri, tragbarer Behandlungsstuhl nebst OP Leuchte im Rucksack und die tragbare Einheit und Instrumentarium - wurde uns von der mong. Fa. TBAC zu einem sensationell niedrigen Preis besorgt) und dann noch Unterbringungsmöglichkeiten schaffen, die für Mitteleuropäer angemessen sind - das war unser Erfolgskonzept.

Neben der vielen organisatorischen Hürden, die Tuul Sodnompil, unsere Geschäftsführerin dort meistern mußte, war aber eines für uns sehr wohltuend: 
In manchen Entwicklungsländern hatten wir manchmal das Gefühl, als betrachtete  man uns als NGO Melkkühe, an denen man sich bereichern könne. Dieses Gefühl hatten wir hier nie und unsere Arbeit wurde mit ehrlicher Anerkennung gewürdigt.
 
Wie immer feilschten wir selbst mit den Handwerkern, Dentalsupplyern und den Installateuren rum, was Nerven und Zeit erforderte. Zudem hatten wir unsere Anzüge und Krawatten dabei (Nur Dr. Kraft mußte sich mit Schuhen, dunklem Anzug und Krawatte für insgesamt 38 Euro!!! neu einkleiden), um kamäleonartig unsere Haut zu wechseln und nach der Arbeit mit dem Finanzminister, der Außenministerin, der Gesundheitsministerin und Parlamentsabgeordneten verschiedener Parteien  im Parlamentgebäude zusammenzutreffen.

Überall wurden unsere Pläne mit Freude und Begeisterung aufgenommen. Es ist nicht zu fassen! Da kommen die deutschen Zahnärzte 10 000km angeflogen , um unseren Land zu helfen; das hörten wir so häufig.
Diese Begeistung waren keine Lippenbekenntnisse, wie wir bald erfuhren, als es Probleme gab. Mit dem Rückenwind von oben konnten wir diese aber schnell aus dem Weg räumen.



Einsatzmöglichkeiten

Ende 2008 gibt es insgesamt 4 Zahnstationen, in denen gearbeitet werden kann.


1.) Ulaanbaatar bei CNCF

2.) Tov Aimak / Zuunmod sum   40 km südlich von UB
3.) Batsumber sum      120 km nördlich von UB
4.) Baruun Urt / Suchbaatar Aimak    500 km östlich von UB


Bei 2.)3.)4.)  ist die Übernachtung kein Problem; nur in Tov aimak muss man zu viert 20 Euro zusammen für eine Übernachtung in einem Ger in einem Touristencamp bezahlen.
Abgeholt und hingebracht wird man mit dem Klinikauto.

Bei allen 3 Stationen ist das Reisen in Gruppe sinnvoll:

080820_heiner_ger_n1285_klein.jpgMan kann mit unserem tragbaren Behandlungszimmer zu den  verschieden Aufenthaltsorten der Nomaden gehen.
Oft ist ein Dolmetscher sinnvoll. Dieser kostet ca. 15 Euro am Tag.
Zudem fallen Kosten für die Miete eines Allrad nebst Fahrer bis zur festen Zahnstation an, wenn man nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren möchte. (Ca. 90 Euro/ pro Tag bis zu 100km). Von dort bis zu den Nomaden geht es dann mit dem Klinikfahrzeugodermit dem Pferd.

Beste Zusammensetzung:
ein erfahrener Zahnarzt/-in , 2 Famulanten/-innen, eine Helferin 

Die Gruppen sollten sich im Forum treffen, einmal privat zusammenkommen und dann den Termin mit dem Projektmanager absprechen.

Zahntechniker werden auch gebraucht. Hier müssen aber noch die Einrichtungen besorgt werden. die Zahntrechniker könnten aber die Raumaufteilung vornehmen. 

 
< zurück
Spendenkonto: Zahnärzte ohne Grenzen,
Ev. Kreditgenossenschaft eG, Kassel
BLZ 520 604 10 – Kto. Nr.: 5 302 471
IBAN: DE 83520604100005302471 – BIC: GENODEF1EK1
© 2012 dentists without limits