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Generationenprojekt gelungen / Dr. Kaiser und seine Helferfamilie in Trishuli-Nepal / 8.2009 Drucken E-Mail
Geschrieben von Vera Vosen EMail: vera_vosen@web.de   
Mittwoch, 21. Oktober 2009

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DWLF "Active Dentist"  Dr. Eckhardt Kaiser und seine Zöglinge von der Universität Münster - eine effektive und lustige Crew

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Guten Abend Herr Dr. Macher!

Hier kommt unser Reisebericht aus Trishuli und ein paar Fotos für die Homepage! Wir hoffen, der Artikel gefällt Ihnen. Melden Sie uns bitte evtl. nötige Korrekturen.

Liebe Grüße, Katharina Rulsch, Isabel Deny und Vera Vosen........

..........Unterwegs waren: Dr. Eckhardt Kaiser mit Sohn Benjamin und wir 3 Famulantinnen: Katharina Rulsch, Isabel Deny und Vera Vosen.

Liebes Zahnärzte-ohne-Grenzen-Team!

Hier kommt der Erfahrungsbericht unserer kurzen, aber sehr schönen Famulatur in der Dentalstation von Trishuli/ Nepal vom 10.08. - 22.08.2009.

Mit neunzig Kilogramm Übergepäck flogen wir am 07.08. in Richtung Kathmandu. Nach vierzehn Stunden Flug wurden wir in Nepal von unzähligen Taxifahrern stürmisch empfangen.
Völlig erschöpft prasselten die ersten Eindrücke der Hauptstadt auf uns ein, von merkwürdigen Gerüchen, über öffentliche Müllberge bis hin zu riesigen Schlaglöchern.

Nach zwei weiteren Tagen, in denen wir uns auch ein Bild von Kathmandus schönerer Seite gemacht haben, ging es mit Dineshs Hilfe mittels Mikrobus von der Hauptstadt in Dörfchen Trishuli. Auf dieser Fahrt begegnete uns die beeindruckende Landschaft Nepals, mit ihren grünen Reisfelder und wunderschönen Gebirgsketten.

Dinesh ist Mitglied des Lions-Club Trishuli und ist in seiner eigenen Praxis in Kathmandu tätig.

Begleitet von nepalesischen Klängen aus dem Radio und dem Duft von Räucherstäbchen, fuhren wir im überfüllten Mikrobus immer steil am Abgrund entlang über unzählige Serpentinen nach Trishuli.

Glücklicherweise hatten wir einen sehr guten Fahrer, sodass wir noch am gleichen Abend unser Quartier bei Ramesh beziehen konnten.

k2adscn2478klein.jpgBei Familie Shrestha fanden wir 2 sehr schöne, frisch renovierte Zimmer vor und wurden jeden Tag mit leckerem traditionellen Essen (Daal Bhaat) verwöhnt, sodass wir uns auf Anhieb  wohlfühlten.           Am 1. Tag unserer Arbeit in der             k3dscn2509klein.jpg Dentalstation übergaben wir Dentalspenden aus Deutschland, die mit freudiger Erwartung in Empfang genommen wurden.
Im Gepäck hatten wir unzählige Zahnbürsten von Colgate, sowie Listerine für die Patienten, Bohrer, Hygieneartikel, Handschuhe, Handinstrumente, Kofferdamm, Spritzen, Endomaterialien, Komposite und Bondingsysteme.

An dieser Stelle möchten wir den Firmen: Pluradent, Heraeus Kulzer, Colgate Palmolive, Johnson & Johnson für ihre großzügige Unterstützung danken!

In den 2 Wochen unseres Aufenthaltes kamen täglich ca. 15 Patienten in die Dentalstation.
Extraktionen waren an der Tagesordnung, aber auch Füllungen, Endos und auch Zahnreinigungen  k5dscn2654klein.jpg waren, besonders bei den jüngeren Patienten, gefragt.

k1bscn2481klein.jpgDie Sprachbarriere konnten wir dank Hilfszahnarzt Arun und Zahnarzthelferin Bhagawati, die als Dolmetscher einsprangen, gut überwinden. Denn außer aa garnus (Mund auf), bonda garnus (Mund zu), dukza (Schmerz), tikza (ok) und Namasté (Hallo), konnten wir nichts was die Nepalesen verstanden hätten ;).

Der Lions-Club organisierte unter Rameshs Leitung in den kommenden Tagen 2 Dentalcamps in nahe gelegenen Schulen, die wir beide per Microbus erreichen konnten.
k6p1020472klein.jpgDas Erste fand in der Panchakanya english school in Kalyanpur vdl.-7 deudi statt, das Zweite in der Sulaxna secondary school in Aangaputar.
Jeweils ca.100-150 Schüler ließen sich mit mehr oder weniger ängstlichen Mienen von uns durchchecken. Leider mussten auch bei den jungen Patienten viele Zähne gezogen werden, wobei Dr. Kaiser  k4dscn2611klein.jpg bei den meisten Kindern im Vergleich zum Vorjahr eine verbesserte Mundhygienesituation feststellen konnte.
Die Schüler freuten sich sehr über unser mitgebrachten Zahnbürsten samt Listerine und nahmen auch unsere Mundhygieneinstruktionen, die im Chor etliche Male wiederholt wurden, begeistert auf.

Wir hatten eine wunderschöne Zeit in Trishuli und nehmen viele schöne Erinnerungen und Souvenirs mit nach Hause.
Besonderer Dank gilt natürlich unserer Gastfamilie Shrestha, die uns auch unsere freie Zeit mit Wanderungen,einer Geburtstagsparty für Katharina und netten gemeinsamen Abenden versüßte.
Zu vergessen natürlich auch nicht Arun und seine Familie und alle anderen, die uns in unseren Mittagspausen mit Momos, Mais und den unvergesslichen Shaka Laka Boom Nudeln versorgten!

Katharina Rulsch, Isabel Deny und Vera Vosen.
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