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Vortrag in der Franconian International School (FIS) Erlangen / 9.2009 / Christian Knipfer |
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Geschrieben von Christian Knipfer
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Donnerstag, 1. Oktober 2009 |
Da DWLF sich nich t nur explizit auf die zahnmedizinische Versorgung konzentriert, sondern immer das Ganze sieht, folgten Claus Macher und Christian Knipfer der Einladung der englisch-sprachigen Franconian International School in Erlangen (www.the-fis.de) und stellten die Stiftung Zahnärzte ohne Grenzen vor.
Mit dem Schwerpunkt Mongolei berichteten sie den Schülern zwischen 14 und 19 Jahren von den Prinzipien der Stiftung und zeigten die aktuellen Projekte in verschiedenen Ländern.......
Der Lehrkörper hatte sich an uns gewandt, um Anregungen für neue Möglichkeiten zu finden - auch in einem noch nicht von ihnen besuchten Land - humanitäre Hilfe durch die Schüler leisten können.
Die private, englischsprachige Schule integriert diese Hilfe erfolgreich in ihren Lehrplan und ist zur Zeit in Rumänien aktiv. Die Schüler sind angehalten, bis zum Abschluss ihres High School Diploms 150 Stunden in allgemeinnützige Projekte zu investieren, was DWLF als einen hervorragenden, zukunftsorientierten pädagogischen Ansatz sieht, der sich eigentlich im Lehrplan der deutschen staatlichen Schulen auch gut machen würde, zumal er den Schülern Spaß macht und Verbindungen schafft.
Da beide Seiten ein Potential zur Zusammenarbeit sahen, begrüßten wir es, vor den Schülern sprechen zu dürfen und empfahlen ihnen die Mongolei als Einsatzland, da hier im Erlernen der englische Sprache noch ein großer Nachholbedarf besteht. Zudem dachten wir, könnte es den Schülern Freude machen, die Andersartigkeit des Landes und der Kultur zu erleben.
Angefangen mit Spenden- oder Büchersammlungen bis hin zu aktiver Hilfe kommen viele Möglichkeiten in Frage, sich in der Mongolei zu engagieren.
Ich habe im Vorfeld von der Bücherbrücke (http://www.buecherbruecke.org/) gehört - organisiert von Pfadfindern aus Neumarkt, die dieses Jahr in der Mongolei waren und daher auch praktische Erfahrung haben - und brachte diesen Aspekt mit in die Runde.
Die Bücherbrücke entwickelte sich aus einem Pfadfinderaustausch zwischen der Mongolei und Deutschland. Es werden Englischbücher in Deutschland gesammelt und Bibliotheken in der Mongolei errichtet, um den Leuten die englische Sprache näherzubringen.
Da bei der Bücherbrücke die Infrastruktur der Bibliotheken und Lehre schon existiert, liegt die Entscheidung nahe, die beiden Parteien an einen Tisch zu bringen und eine Möglichkeit der Zusammenarbeit zu erarbeiten.
Die Lehrer waren von dem Vorschlag begeistert und ich werde mich nächste Woche mit den Verantwortlichen der Bücherbrücke zusammensetzen, um weitere Schritte zu planen.
Eine der Vernetzung von ähnlichen gerichteten Aktivitäten ist immer empfehlenswert und effektiv für die Benachteiligten eines Landes.
Diese Inititativen passen auch gut zu den DWLF Maximen:
Manpower is more important than moneypower.
Viele Tropfen ergeben auch einen See.
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