Hallo nach Nürnberg,
wir haben so viel zu erzählen dass man gar nicht weis wo man anfangen soll.
Unsere lange Reise begann am 28. Mai von München, dort ging es nach Helsinki. Da wir in Helsinki ca. 3 Stunden Aufenthalt hatten, schauten wir uns noch die Stadt an. Endlich war es so weit und unser Flugzeug startete nach Delhi, wir flogen mit FINAIR. Das Flugzeug war wundervoll, mit allem drum und dran, den Luxus genossen wir natürlich noch mal, wir wussten ja nicht was uns in Indien erwartete.
Nach ca. 8 Stunden Flugzeit kamen wir total übermüdet, aber doch sehr aufgeregt in Delhi an.
Der erste Schock, alle liefen mit Mundschutz rum, wegen der Schweine Grippe. Wir hofften schnell unser Gepäck zu bekommen, um endlich den Flughafen verlassen zu können. Alles verlief problemlos, kein Gepäckstück fehlte. Franzi packte die tibetische Flagge aus, dies war unser Erkennungszeichen. Uns holte ein Tibeter Namens Kamann ab, wir waren sehr froh darüber, denn Delhi ist groß..
Die Fahrt zum Hotel war unser erstes Erlebnis ihr müsst wissen in Indien herrschen keinerlei Verkehrsregeln, hier wird gehupt was das Zeug hält. Nach einer lustigen, aber auch sehr anstrengenden Autofahrt endlich ein Bett und wir fielen wie tot hinein.
Am nächsten Morgen klopfte es an der Tür und ein kleiner zierlicher Mann sagte „Namaste", das heißt guten Tag auf i
ndisch oder auch „Hallo", (eigentlich :"ich grüße den Gott in Dir"), ihr Frühstück ist fertig..
Die Sonne schien und es war sehr warm, wir aßen etwas und
Kamann, der Hotelbesitzer, rief uns ein Taxi.Ein Taxi, was uns den ganzen Tag zur Verfügung stand. Wir schauten uns Delhi an, heilige Orte und einen Tempel, liefen über den Markt und genossen es etwas Besonderes zu sein. Die Inder wollten am laufenden Band Fotos machen, man fühlte sich wie ein „Promi"!
Am nächsten Tag ging es endlich weiter nach Dharamsala von der Bussstation in Delhi. 10 Stunden waren wir unterwegs, es war sehr anstrengend. Eva konnte gut schlafen, ich hatte kein Auge zu bekommen, es regnete in Strömen und gewitterte, das machte mir ein wenig Angst, da wir durch die Berge fuhren. Im Bus lernten wir eine tibetische Frau kennen. Sie war Lehrerin in einer Schule in Dharamsala, eine sehr nette Frau. Nach 10 Stunden kamen wir in Dharamsala an. Es war wundervoll hier, das ganze Gegenteil von Delhi. Die Berge mit Schnee bedeckt, es liefen lauter Mönche rum, die Menschen waren so freundlich. Mit dem Taxi fuhren wir dann in unsere Unterkunft. Wir hatten andere Verhältnisse erwartet, aber zu unserer Überraschung hatten wir ein schönes Zimmer, sogar mit Warmwasser und einer kleine Küche und Wohnzimmer. Da hatte ich wohl umsonst kalt geduscht, um mich darauf vorzubereiten. In dem Wohnheim, um es genauer zu beschreiben, leben junge Tibeterinnen, die sich hier auf ihr Leben vorbereiten. Sie werden ausgebildet im Kochen usw., alles was eine Frau braucht. Die Frauen hier sind sehr nett, wir haben schon sehr viele Freundschaften geschlossen.
Am nächsten Tag waren wir in der Zahnstadion im Hospital, eine sehr schön eingerichtete Stadion, wo Tsumu als Dentistin arbeitet, sie wurde von einem französischem Zahnarzt ausgebildet.
Sie hat sehr viel Erfahrung und macht einen guten Job.
Die Zahnstadion ist nur sehr klein und es ist besser, wenn nur ein Arzt dort behandelt.
Die Menschen hier brauchen eine tragbare Einheit, um z.B. auch in Kinderhäuser zu gehen oder zu den Menschen nach Hause, die krank sind. Sie sind die eigentlichen Leute, die Hilfe brauchen.
Wir waren sehr früh, so gegen 7 Uhr, in einem Waisenhaus.Dort leben ca, 30 Kinder, im Alter von 1 bis 6.
Wir hatten viele Geschenke mitgebracht . Eines dieser Geschenke war vom Kinderhaus e.V., es war ein großes Plakat mit Unterschriften und Bildern der Kindergartenkinder aus Nürnberg. Die Kinder hatten auch Fangbecher gebastelt. Ihr hättet diese Kinderaugen sehen sollen. Sie waren so glücklich und strahlten bis über beide Ohren. Das Plakat wurde sofort aufgehängt. Eva packte dann noch die Zahnbürsten aus, das war ein Erlebnis, auch Zahnbürsten können doch noch faszinieren, dann gab es Frühstück im Waisenhaus und die Kinder sangen für uns, traumhaft schön, nach unsere Meinung. Wir putzten mit den Kindern Zähne. Sie machten es Klasse und wir versprachen ihnen wieder zu kommen.
Diese Kinder teilen Geschichten und sind doch so glücklich.
So dies war es erst mal bis jetzt. Wir haben noch viel mehr zu berichten, n
ach und nach.
Viele liebe Grüße aus dem wundervollen Dharamsala
und entschuldigt die Rechtschreibung...(P.s. wäre schön, wenn du die Rechtschreibung verbessern könntest, da die Tasten hier nicht gehen.)
Eure Franzi und Eva