Home arrow Erfahrungsberichte arrow Afrika arrow Afrika / Zambia / Siavonga / Karibasee / v. Dr. Heiner Kraft / 4.2009
Sponsoren:
Advertisement
Afrika / Zambia / Siavonga / Karibasee / v. Dr. Heiner Kraft / 4.2009 Drucken E-Mail
Geschrieben von Dr. Heiner Kraft -- DWLF ID 0203 -- Tel. 0049-172-864 8616   
Montag, 20. April 2009

Einstieg in ein neues Land -
Reise von DWLF Helfern zur Gründung einer neuen Zahnstation in  Siavonga - die Nürnberger Bratwürste sind auch in Afrika herzlich willkommen!


Teilnehmer: 
Dr. Wolfgang Credner - Berlin
Dr. Heinrich Kraft  - Nürnberg
Dr. Claus Macher - Nürnberg

Vorneweg:
090411zambiawoheicla_135-klein.jpgHerrn Herman Striedl gebürtiger Münchner und seine sympathische, intelligente  und hübsche Frau, die die Governeurin für Siavonga ist, recht herzlichen Dank für die hervorragende Vorarbeit!
Sie schufen die wichtigen Kontakte und in Ihnen haben wir Menschen im gleichen Geiste gefunden.
Ohne Sie hätten wir für das erste Land von DWLF in Afrika nur sehr schwer einen Zugang gefunden. 
Ihre Bekanntschaft: eine Verkettung von Zufällen. Solche Dinge sind uns jetzt schon so oft passiert, so dass wir langsam nicht mehr an Zufälle glauben.
Hier halten Sie dankbar unsere Gastgeschenke in die Höhe: die Dosen mit den Nürnberger Bratwürsten, dem Sauerkraut und die Nürnberger Elisenlebkuchen. 





090411zambiawoheicla_004-klein2.jpg
12.4.09

Ankunft in Zambia an dem Flughafen in Lusaka ca. 13.00 Uhr.
Reise ging von Frankfurt via Johannesburg nach Lusaka.
Wurden mit dem Auto von Freunden von Herman Striedl abgeholt und erreichten 17.30 Uhr Siavonga,
Also waren wir von Haus zu Haus ca. 24 Stunden unterwegs.

Abends fuhren wir zu dem Domizil von Steve, wo wir übernachten konnten.







13.4.09 Ostermontag 

090411zambiawoheicla_078-klein.jpgUmzug nach Sundy Beach am Karibasee in                  090411zambiawoheicla_038-klein.jpg  Siavango.
Besichtigung des Krankenhauses. Zahnstation konnte nur von außen angesehen werden.
Besichtigung der apostolischen Mädchenschule (200 Schülerinnen), die wir später mit in unser Program aufnehmen. Hier wird das Abiturprüfung 090411zambiawoheicla_026-klein.jpgangestrebt.

Gebraucht werden Tische und Stühle.

Wir beschlossen:

Sobald der Gesundheitsminister Simbao oder der Permanent Secretary den Vertrag unterschrieben hat, werden wir hier investieren.






090411zambiawoheicla_148-klein.jpg
090411zambiawoheicla_061-klein.jpgHerman Striedel (li)ist einverstanden, der Verantwortliche für        Zambia zu sein.

Dr. Heiner Kraft (re) ist einverstanden, der PME                     (Projektmanager Europa) zu ein.







090411zambiawoheicla_137-klein.jpgFrau Muya Pekwa, die Paramedic - Zahnärztin ist  einverstanden, die PMG (Projektmanagerin Gastland) zu sein.















14.4.09

Wir fuhren morgens nach Lusaka.

Wir besuchten :

090411zambiawoheicla_057-klein.jpg- den Gesundheitsminister
- den Manager von Steve Nyirenda (Brainpower is more important than moneypower)
- die Ausbildungszahnklinik für Paramedics in Lusaka
- den Medical Counsil
- TV Studio für ein Interview
- Wolfgang war bei der Küchenfirma wegen der    Möbel
- Eine Securityfirma stellt uns ihren Computer und Drucker zur Verfügung, so dass wir
für den Gesundheitsminister die Präsentationsmappe in Englisch zur Verfügung stellen konnten.

Übernachtungsmöglichkeiten von 0 bis 50 Euro.
Essenselbstversorgung möglich.
Alternativ: Restaurant
Tagesverpflegungskosten ca. 10 Euro.
- Evtl. bekommen wir Haus von E-Firma.

090411zambiawoheicla_066-klein.jpg
Evlt. Rotatier in Nürnberg ansprechen, ob sie nicht ein Auto spenden, mit dem DWLF in die Umgebung fahren kann.



Unser Standpunkt:

Fördern und Fordern; daher sind die 120 Euro für das Behandlungsfee für uns nicht akzeptabel (Medical Counsil)
Die Übernachtung sollte auch möglichst zu einem geringen Preis angeboten werden können, ein einfaches Essen (Basisverpflegung) sollte auch mit wenig Kosten zur  Verfügung stehen (Siehe SKM Hospital, Nepal)



15.4.09
090411zambiawoheicla_085-klein.jpg090411zambiawoheicla_097-klein.jpg

Besuch beim District Director of Siavongo Health Center Dr. Kabunga (Mediziner und    Mannschaftsarzt für die Nationalmannschaften)

Wir überreichen ihm die vervollständigte Praesentationsmappe in englisch für das Geundheitsministerium mit.
Als Arzt verstand er unser Anliegen sofort.

 Besuch in der Zahnstation im Distrikthospital.
Ein Paramedic zieht gerade 16 mit großer Geschicklichkeit.



090411zambiawoheicla_084-klein.jpg
Dr. Credner hat die Räume ausgemessen und die baulichen Veränderungsangaben an Herman Striedl weitergegeben. (Festlegung der Durchbrüche und der Möblierung)
Die verantwortliche Zahnärztin war in der Mittagspause.








16.4.09

Heute haben wir die090411zambiawoheicla_192-klein.jpg Zahnärztin des Districthospital vorgefunden. Sie heißt Muya Pekwa.
Sie ist einverstanden, als PMG mit Dr. Kraft als PME zu korrespondieren.

Wir haben mit ihr unser Vorhaben besprochen.
Dabei haben wir festgestellt, dass das Röntgen und das Entwickeln schon funktionieren.
Sie hat uns erklärt, dass in den Dörfern kleine Healthposts für die medizinische Schnellversorgung vorhanden sind. Es gibt aber keinerlei zahnärztliche Betreuung. Die Healthposts sind für die Zukunft ein Anlaufpunkt
für die mobile Zahnstation.
Die mobile Zahnstation kann in dem Vorratsraum, den DWLF zugeteilt bekommen hat, untergebracht werden.

Besichtigung für die Übernachtungsmöglichkeiten von fast 0 bis 50 Eu090411zambiawoheicla_200-klein.jpgro.
Das Abholen vom Flughafen ist gewährleistet.

Handy für 32  Euro gekauft mit Prepaidkarte. Auf diesem Handy kann man von Deutschland aus angerufen werden und man kann sehr preiswert im Inland telefonieren. Dieses Handy wird Herman Striedl für die Helfer von DWLF aufbewahren und Ihnen bei Ihrer Ankunft übergeben.









17.4.09  Freitag
  

Heute ist Dokumentationstag.
Wir schreiben auf, was für die Realisation der DWLF Zahnstation in Siavonga nötig ist.
Um 16.00 Uhr konnte ich mit Cypris, einem Bauingenieur  für Staudämme nach Lusaka mitfahren und übernachtete in einem Motel.




18.4.09
Um 11.00Uhr war ich am Flughafen, um den über Johannisburg nach München zurückzufliegen.

Dr. Wolfgang Credner und Dr. Heiner Kraft bleiben noch eine Woche, um den Vertrag mit dem Gesundheitsministerium  möglichst  090411zambiawoheicla_112-klein.jpgunterschrieben  nach Deutschland mitzubringen (damit wir den Startschuss für  090411zambiawoheicla_123-klein.jpgunsere Investitionen geben können),  die Pläne für die Zahnstation  aufs Papier zubringen und die zeitraubenden Einzelheiten zu regeln.

Wenn es möglich ist, würden wir gerne in Zambia Zahnmedizin wie in Europa anbieten. Die über eine Basisversorgung hinausgehende Behandlung müsste dann aber privat bezahlt werden. Die Einnahmen bleiben in Zambia in der Zahnstation und sollten für den Unterhalt derselben und für das Ansparen für weitere Zahnstationen verwendet werden. Das Know how würden wieder wir liefern und einen kleineren finanziellen Zuschuss. So bleiben wir unseren Zielgrundsätzen treu: Hilfe zur Selbsthilfe und  das Ziel von DWLF, die Paramedics im Gastland anzulernen, so dass wir uns bald entbehrlich machen können, um dort zu helfen, wo wir noch gebraucht werden.


Zum Schluss noch eine neue Buchempfehlung, um die Zusammenhänge zwischen der Korruption und der westlichen Entwicklungshilfe beurteilen zu können; es ist für die Situation in Afrika geschrieben worden, hat aber unserer Meinung nach grundlegendere Bedeutung:


Dead Aid        Autor: Dambisa Moyo   ISBN 978-1-846-14006-8

 
< zurück   weiter >
Spendenkonto: Zahnärzte ohne Grenzen,
Ev. Kreditgenossenschaft eG, Kassel
BLZ 520 604 10 – Kto. Nr.: 5 302 471
IBAN: DE 83520604100005302471 – BIC: GENODEF1EK1
© 2012 dentists without limits