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Zwei Zahnstationen in Süd-Indien brauchen Ihre Hilfe Drucken E-Mail
Geschrieben von Dr. Ulla Heilemann DWLF-ID 119   
Sonntag, 5. Oktober 2008


...... in Azihagiapandipuram und in Coonoor
Stand: Im Frühjahr 2011

Liebe DWLF Helfer,

DWLF unterstützt in Südindien zwei Zahnstationen, diesmal in zwei Schulen des 
Christlicher Missionsdienstes (CMS)
   Tel. 0049-9822-5451    
www.christlicher-missionsdienst.de


CMS vergibt auch Patenschaften sehr sinnvoll, die sehr personenbezogen sind.

Der CMS engagiert sich, auf die Unterstützung von Pateneltern angewiesen, sehr für Waisen und Halbwaisen in Indien. 6500 Kinder werden in über 60 Heimen liebevoll betreut, sie erhalten schulische Bildung und berufliche Ausbildung im Anschluss. Auch die grundlegende medizinische Versorgung ist durch 2 angestellte einheimische Ärzte gewährleistet.
Aber bis heute erfolgt keine kontinuierliche zahnärztliche Betreuung; sie ist aber bis 2011 schon wesentlich besser geworden..

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Azihagiapandipuram 
Stand: 2.4.2011
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Frau Dr. Ina Rieger ist die DWLF-Projektmanagerin der Zahnstation von Azihagiapandipuram    Tel.   034243 - 22880 (privat) oder 0341 - 601 7824 

Die Kollegin Dr. Ina Rieger DWLF-ID 121 -  Email: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können   aus Leipzig verbringt in jedem zweiten Jahr mehrere Wochen in Azihagiapandipuram, einem im äußersten Süden des Landes gelegenen Kinderdorf. Auch im Januar dieses Jahres war sie wieder für 3 Wochen vor Ort, um möglichst viele Kinder zu behandeln. 
Inzwischen sind DWLF Arbeitsgruppen vor Ort - es könnten aber noch mehr sein.
DWLF überlegt sich, dorthin in 2011 eine "Mobile DWLF Dentalclinic" zu spenden, damit noch effektiver mit 4-6 Personen gearbeitet werden kann. 






Helferinformation für Azihagiapandipuram:

Frau Dr. Rieger schrieb uns im Frühjahr 2011 als Information für Helfer, die dort im Sinne von DWLF tätig werden wollen:
 
aza11041pyramidevonpat433klein.jpgFast an der Südspitze Indiens, im indischen Bundesstaat Tamil Nadu, liegt das kleine Dorf Azhagiapandipuram. Dieser für uns schwer auszusprechende Name bedeutet auf Tamil: "Schönster Ort des Königs aza11042frhstck409klein.jpg Pandi". Dort befindet sich ein Kinderdorf des Christlichen Missionsdienstes, das Heimat für ca. 300 Kinder ist, die Waisen sind oder aus unvorstellbar armen Verhältnissen stammen. Im "childrens village" haben sie ein festes Dach über dem Kopf, Nahrung, Kleidung, eine geregelte Schulausbildung und können gegebenenfalls einen Beruf erlernen. Finanziert wird dies alles über Spenden und Patenschaften. Über die großartige Arbeit des Christlichen Missionsdienstes - in Südindien werden noch weitere 15 Einrichtungen dieser Art unterhalten - kann man sich unter www.christlicher-missionsdienst.de informieren.
Anfang der 1990er Jahre hat sich eine Zahnärztin aus Wiesbaden sehr stark für den Aufbau einer zahnmedizinischen Grundversorgung eingesetzt. Seit dem Jahr 2000 widme ich mich der Fortsetzung dieser Aufgabe. Mittlerweile fahre ich einmal im Jahr nach Azhagiapandipuram. Aus diesem Grund sowie durch die Mithilfe einiger Kollegen und Kolleginnen ist der Sanierungsgrad recht ordentlich. Unbefriedigender dagegen ist die Situation in den Kinderdörfern und -heimen der Umgebung. Meist werden nur Reihenuntersuchungen durchgeführt und die Behandlungsbedürftigkeit festgestellt. Für die eigentliche Behandlung der Kinder bleibt dann aber keine Zeit. Um das zu ändern, wäre die Hilfe von motivierten Kolleginnen und Kollegen nötig.
Nachdem im Jahr 2009 mit der finanziellen Hilfe von "Zahnärzten ohne Grenzen" (weitere Informationen unter www.dentists-without-limits.de) ein ganz neues Behandlungszimmer mit einer indischen Einheit und einem einfachen, aber funktionstüchtigen Sterilisator eingerichtet werden konnte, haben sich die Arbeitsbedingungen stark verbessert. Die derzeitige einheimische Krankenschwester des Kinderdorfes ist sehr gut in die Behandlungsabläufe eingearbeitet und somit eine große Hilfe, vor allem auch in organisatorischen Belangen. Trotzdem ist es natürlich ungleich effektiver, wenn man im eingespielten Team arbeiten kann.
Die Unterbringung und Verpflegung erfolgt im sogenannten "Bungalow" und ist für indische Verhältnisse fast komfortabel und üppig. Es stehen zwei separate Zimmer, ausgestattet mit jeweils zwei Betten, und ein kleines Sanitärzelle mit Dusche zur Verfügung. Der Koch ist die gute Seele des Hauses und kümmert sich hingebungsvoll um das leibliche Wohl der Gäste. Landestypische Früchte und exotische Gerichte stehen  jeden Tag auf dem Tisch und fast alle Wünsche werden nach Möglichkeit erfüllt.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       
Für die Einreise naaza11043glcklpatienten427klein.jpgch Indien ist ein Touristenvisum erforderlich. Da die Flüge sehr schnell ausgebucht sind, sollte man frühzeitig buchen. Ich bevorzuge die Flugroute über Doha nach Trivandrum mit Qatar Airways. Nach             aza11045abschiedklein.jpg Absprache mit dem Christlichen Missionsdienst wird man vom Flughafen Trivandrum abgeholt. Dann geht es noch für etwa zwei Stunden über Land, ehe man in Azhagiapandipuram eintrifft.
Für interessierte Anfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung. Telefonisch bin ich unter 034243/22880 (privat) oder 0341/6017824 erreichbar. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich die eine oder andere Kollegin/ Kollege angesprochen fühlt und einmal für kurze Zeit der deutschen Kälte entfliehen möchte, um unter der heißen Sonne Indiens zu arbeiten.

Anschrift der Verfasserin:       Dr. Ina Rieger    Gorkistraße 52      04347 Leipzig       Tel.   034243/22880 (privat) oder 0341/6017824











Coonoor
Stand: 2.4.2011

Der DWLF-Projektmanager der Zahnstation von Coonoor ist Herr Markus Romeis, der zugleich auch der Geschäftsführer von CMS ist.
Email:
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können   (Tel. +49 - 982 - 25451 )

Im Jahre Februar 2008 schrieb uns Frau Dr. Ulla Heilemann:

Zusammen mit meiner Tochter Nadine war ich im Februar 2008 wieder in Coonoor
und Umgebung tätig. Zum einen haben wir, wie in den vergangenen Jahren auch (siehe Reisebericht 03/2007), im missionseigenen Ingrid-Kowski-Hospital behandelt, zum anderen die vom „Hilfswerk Deutscher Zahnärzte" gespendete mobile Einheit in entlegeneren Kinderdörfern erfolgreich getestet

Unser Hauptanliegen jedoch war diesmal, im Auftrag von DWLF, nach besseren Behandlungsbedingungen zu suchen. Der Administrator
des CMS Indien, Herr Dr. Kowski stellte ab sofort Räumlichkeiten sowohl in Coonoor, als auch in Azhagiapandipuram zur Verfügung, die bis März 2009 mittels Spendengeldern meist von DWLF zu funktionstüchtigen Zahnstationen ausgebaut werden sollen.
Im Februar 09 haben wir vor Ort das Einrichten betreut.
Es war möglich, jeweils einen einheimischen Zahnarzt zu gewinnen, der ehrenamtlich in den entstehenden Behandlungsräumen tätig sein wird, um Grundversorgungen durchzuführen.
Nichts desto trotz sind dies nur die ersten kleinen Schritte in die erhoffte Richtung. Um eine langfristig effektive zahnärztliche Betreuung der Kinder zu gewährleisten, ist der CMS auf den regelmäßigen Einsatz engagierter Kolleginnen und Kollegen von DWLF angewiesen.
Erfreulicherweise werden die ersten Helfer im März und April 09 ihren Einsatz starten.

Ich freue mich auf Ihre Mitarbeit und verbleibe mit herzlichen Grüßen

Ihre Ulla Heilemann, Berlin    DWLF-ID 119   Email: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können   

Anmerkung:
Leider kann Frau Dr. Ulla Heilemann ab März 2011 nicht mehr aktiv mitmachen, aber sie berät Sie gerne und gibt ihre langjährigen Erfahrungen weiter.
Für DWLF und CMS ein herber Verlust, war sie doch der Antriebsmotor der Zahnstation von Coonoor.
Ihr Herz wird immer in Coonoor sein und sie weiß, dass dort unsere zahnärztliche Hilfe noch lange benötigt wird.
Wir hoffen, dass Sie vielleicht später wieder mehr Zeit findet in ihrem Leben und sich wieder intensiv um "ihr Kind" kümmern kann.
Für all das Gute und Liebe, für die viele Zeit und das Engagement wird DWLF und CMS sie für den Bundesverdienstorden vorschlagen. Sie gehört zu den Personen,
die trotz großer privater Belastung mit großer Verbissenheit und Ausdauer in dieser Welt etwas bewegt haben - im Dienste der Armen und Benachteiligten..
Dr.C.M.     12.3.2011

Frau Dr. Heilemann wird also Ihren weiterhin ihre Erfahrungen gern weitergeben, Ihren bei der Planung Ihres Einsatzes behilflich sein und nicht zuletzt auch vielfältige Möglichkeiten aufzeigen, nebenbei den Süden dieses wunderschönen Landes zu erkunden. Sie ist sicher, es wird eine sehr eindrucksvolle Zeit und wahrscheinlich auch nicht Ihr letzter Aufenthalt dort sein.

Falls Sie Interesse an einem Einsatz haben,  melden sie sich bitte bei DWLF an  Email: info@dentists-without -limits.org und sehen Sie unter "Mitarbeit"-"Arbeitsmöglichkeiten".
Sie erhalten dann den DWLF Ausweis und werden für den inneren Bereich freigeschaltet, wo weitergehende Informationen unter Kontaktbörse/ Forum / Indien" zu finden sind.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den DWLF Projektmanager.

Es kann auch in Gruppe verreist werden.

 

 
Spendenkonto: Zahnärzte ohne Grenzen,
Ev. Kreditgenossenschaft eG, Kassel
BLZ 520 604 10 – Kto. Nr.: 5 302 471
IBAN: DE 83520604100005302471 – BIC: GENODEF1EK1
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