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Asien / Mongolei / Batsumber sum / Nomadencamp / v. Dr. Sergej Klassen, Nürnberg / 8.2008 Drucken E-Mail
Geschrieben von Dr. Sergej Klassen-AD--DWLF ID 0138-- Tel.0049-176-6764 1816   
Samstag, 6. September 2008
Mit der Familie in der Mongolei. 
Ein unvergesslicher Abenteuerurlaub bei den Nomaden

Familie Klassen ( Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ), Nürnberg, Sommer 2008


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Wir wagten das Abenteuer und fuhren mit unseren Kinder (Celine 7 J. und Jan 3 J.) im Rahmen des Projektes „ Zahnärzte ohne Grenzen“ in das faszinierende, fast unbekannte Land Mongolei. Dabei erlebten wir nicht nur die unendliche Weite der unberührten Landschaften, das ungewohnte Behandeln der Nomaden mit der mobilen Einheit in dem Nomadenzelt, sondern auch ein Abenteuer der Extraklasse für die ganze Familie.




 

08090720_hell.jpgUnsere Reise begann in der Provinz Töv Aimag, wo wir herzlich von dem Zahnärzteteam Krankenhaus Zuunmod empfangen worden sind. Zum wohnen haben wir für unsere08090740_-hell.jpg Familie eine Jurte mit 4 Betten in einem Jurten Camp in der Nähe vom Ort vorgezogen (sogar mit einer Dusche!). Kinder jubelten vor Freude; in einer Jurte zu schlafen, ist ein wirklich unvergessliches Ereignis für die ganze Familie. Nach der täglichen Behandlung im Zuunmod Krankenhaus (sehr erlebnisreich!), haben wir am Nachmittag meistens die Möglichkeit gehabt, interessante Wanderungen im 080907l50hell.jpgNaturschutzgebiet zu unternehmen. An einem Nachmittag haben 08090760_klein.jpgwir die mongolische Gastfreundschaft kennen gelernt: wir wurden von den mongolischen Zahnärzten zu einer Nomadenfamilie eingeladen. Da die Familie eine Pferdeherde besitzt, hatten wir die Gelegenheit zu reiten und beim Melken zuzuschauen. Anschließend wurden wir mit einer leckeren süßen Milchspeise, sowohl auch einem 08090770klein.jpgmongolischen Nationalgericht Bodoog verwöhnt. Für besseres 08090780klein.jpgMiteinander an solchen Abenden haben zum Glück unsere Russisch Kenntnisse beigetragen. Die zweite Woche unserer Reise haben wir in der Nähe vom Ort Batsumber verbracht. Batsumber ist eine kleine, unattraktive und im Sommer ziemlich staubige Stadt, abgesehen 08090790klein.jpgvon den liebenswerten Bewohnern. Ein kleiner Trost für diese 080907130klein.jpgGegend ist das von der Organisation „Zahnärzte ohne Grenzen“ neu errichtete Gästehaus gegenüber vom Krankenhaus. Es besteht aber auch die Möglichkeit in der Nähe von Batsumber in einem kleinem Jurtencamp romantisch zu wohnen, wenn 080907120klein.jpgman bereit ist, an Ort und Stelle mit einer mobilen Einheit in einer080907140klein.jpg Jurte die Nomaden zu behandeln. Wir haben diesen Weg gewählt und waren sehr glücklich darüber, die Mongolei aus sich heraus dabei kennen zu lernen. Es ist ziemlich unproblematisch ein Fest mit Mongolen auf 080907210klein.jpgeigene Kosten zu organisieren, um den Menschen und dem Land 080907230klein.jpgnäher zu kommen. Z. B. wurde für uns ein besonderes Ritual durchgeführt: Schlachten eines Schafes und anschließende die Zubereitung in der Milchkanne. Durch das fröhliche Miteinander an diesem Festabend, war dies der absolute Höhepunkt unserer Reise. Es gibt sehr viele Möglichkeiten die Zeit 080907180klein.jpginteressant zu gestalten, wir haben sogar Glück gehabt, das kleine Naadam Fest im Ort Batsumber zu erleben.Die Kinder konnten a080907220klein.jpguch auf Wunsch im Camp jederzeit reiten; in der Nähe liegender Fluss bietet eine erfrischende Badegelegenheit an. Der Abschied fiel uns schwer. Unser Wunsch, das Abenteuer Mongolei ganz anders zu erleben, 080907240klein.jpgist in Erfüllung gegangen. Vielen Dank an die DWLF Organisation für die Möglichkeit, dass wir die Mongolen und Ihre Lebensart so unmittelbar erfahren konnten. Wir 08090720klein.jpgbedanken uns auch bei allen beteiligten Firmen, die Medikamente und Instrumente für das Mongolei Projekt gespendet haben. 
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