Anmerkung von Dr. Claus Macher: "Dieser Artikel ist herzerfrischend und zeigt die soziale Kompetens des Autors.
Dass er ein begeisterter Zahnmediziner ist, der zudem seine scharf erfassten Beobachtungen, Eindrücke und Emotionen für jeden nachfühlbar und in jugendlicher Unbekümmertheit darstellen kann - das ist eine seltene Gabe und dies zeichnet den kurzweiligen Bericht von Herrn Lautenschläger aus. Ich kann nur empfehlen, auch seine weiteren Ausführungen unter http://abenteuermongolei.blogspot.com nachzulesen." „Was bewegt einen Studenten, die Semesterferien „zu opfern", viel Geld auszugeben und dabei noch eine ganze Reihe Strapazen auf sich zu nehmen, nur um zahnmedizinisch arbeiten zu dürfen?", das ist wahrscheinlich eine der Fragen, die sich Außenstehende oft gestellt haben, wenn ich von meinem Vorhaben, eine Famulatur in der Mongolei machen zu wollen, erzählt habe. Schließlich folgt dem Studium ja erst die Berufstätigkeit, und man könnte meinen, es kommen noch genügend Füllungen und Zahnextraktionen auf mich zu.
2011-2 / Rumänieneinsatz von Zahnärztin Anne Kathrin Meurer
Arbeit in Rumänien, 21. - 28. Oktober 2010
Zahnärztin Anne-Kathrin Meurer - D-69124 Heidelberg - DWLF ID 0364 -
Email:
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Zwei Tage vor Abflug war noch nicht klar, ob wir in Luncani übernachten können. Hatten zwar die grobe Zusage, aber zur Sicherheit wollte ich nachfragen und da war Gerhard Spitzer, der Leiter des Heims, natürlich nicht erreichbar.
Aber es hat sich alles geklärt....
Donnerstags ging es also los, abends bin ich in Cluj angekommen und habe dort im Hostel meine Mitstreiterin Tabea Flügge zum ersten Mal getroffen. Sie kommt aus Berlin und wir kannten uns bis dahin nur von wenigen Emails........
2011-1 / Mit UNMIRA das 2. Mal in Nepal von Dr. Peter Roth
Dr. Peter Roth, Kempten Email:
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Zahnmedizinischer Einsatz in Nepalmit Unmira-United Mission to rural Areas
und im Amppipal Hospital
UNMIRA ist eine regierungsnahe nepalesische Organisation, mit der DWLF einen Vertrag geschlossen hat. UNMIRA erkennt die DWLF ID Card als alleinigen Qualifikationsnachweis an - damit entfallen die unsinnigen Prüfgespräche und die teuren Prüf- bzw. Helfergebühren.
Im November 2009 war ich zum 2.Mal in Nepal zahnmedizinisch tätig, zuerst wieder mit der Organisation Unmira in den Bergen im Free-Camp am Fuße des Gaurishankar und dann zwei weitere Wochen im abgelegenen Hospital in Ampipal.
Die Fahrt zu solchen Free-camps in remote areas verläuft auf halsbrecherischen Straßen,die bei uns als unbefahrbar gelten.
2011-1 / Ost -Mongolei:: Sükbatar Aimag - Tuvshinshiree v. ZA Wolgang Roth
Erfahrungsbericht Mongoleieinsatz vom 17.07-04.08.2010 Von Zahnarzt Wolfgang Roth, Gelnhausen Email:
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Für meine Frau Karin Schenk-Roth und mich war es der erste Auslandseinsatz überhaupt. Wir fuhren zusammen mit einer Studentin, Kathleen Menzel und einer mongolischen Zahnärztin, die gleichzeitig unsere Dolmetscherin war, Lhagvazend Munkh- Ochir, von Ulaan Batar Richtung Osten in eine der am dünnsten besiedelten Regionen, nach Sükbatar Aimag. Schon die Fahrt über die unbefestigten Steppenpisten war ein erstes Abenteuer. Zum Glück konnten wir die erste Strecke nach BarunUurt, dem Hauptort dieses Aimag, dank eines professionellen Fahrers und modernen Geländewagens vergleichsweise komfortabel und in 8 statt 12 Stunden zurücklegen.
Das Stadtchen Tzetzerleg liegt in der Provinz (Aimag) Arkhangai in der Zentral-Mongolei, ist Provinz-Hauptstadt und liegt rund 550 Auto-km (bis zu 12 Std.) westlich von Ulan Bator.
Die Stadt hat ca. 35.000 Einwohner und verfügt über (fast) alle Einkaufsmöglichkeiten, incl. Internet, Hotels und Kneipen. Auch ein Container-Markt und ein Museum sind vorhanden.
2011-1 / Mongolian life: Airag sum v. Dr. Ekkehardt Schlichtenhorst
Projekt-Beschreibung Airag Sum Dr. Schlichtenhorst Email:
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Das Dorf Airag Sum (deutsch: Stutenmilch-Dorf) liegt in der Provinz (Aimag) Dornogov in der Ost-Gobi an der Bahnlinie Ulan Bator - Peking. Der Bahnhof liegt 7 ½ Zugstunden von UB im NW und 2 ½ Zugstunden von der Provinzhauptstadt Saynshand im SO entfernt. Das Dorf hat ca. 3.500 Einwohner, eine Schule für 700 Kinder (davon viele aus Nomaden-Familien) und verfügt über div. Einkaufsmöglichkeiten, incl. einen kleinen Supermarkt, ein „Hotel" (nicht begutachtet) und eine Karaoke-Bar. Die Ost-Gobi ist Halbwüste, trocken, flach bis sanft-hügelig, mit karger Vegetation aber doch grün(lich). Die Temperaturen können 45 Grad erreichen, aber es kann auch mal im Hochsommer unter 20 Grad abkühlen, Winterkleidung wäre aber fehl am Platze. Manchmal treibt heftiger Wind riesige Staubwolken vor sich her, gelegentlich abendliche Gewitter, aber meist mit wenig Regen einhergehend. Für unsere Unterkunft wurden 2 Ger´s vor dem Krankenhaus aufgebaut, eines für die deutschen Helfer, das andere für Dolmetscher und die einheimischen Kollegen. Die Ger´s sind schmuck und bringen etwas Nomaden-Feeling in unser Leben, ein Mosquito-Netz ist nicht wirklich nötig.
2011-1 / Mongolei: Blauer Himmel v. Dr. Ekkehard Schlichtenhorst
Dr. Ekkehard Schlichtenhorst:
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Blauer Himmel über Mongolien
Angeblich soll an 320 Tagen im Jahr blauer Himmel über der Mongolei vorherrschen, was ich nicht bestätigen kann, denn ich war nur 40 Tage dort und habe einige bedeckte Tage erlebt. Auch gilt das sicher nicht für das gesamte Land, der Süden dürfte blauer sein. Ganz gewiss trifft es nicht für die Hauptstadt Ulan Bator zu, deren Smog-Glocke besonders im Winter den Himmel grau färbt. Grund dafür ist der massenhafte Einsatz von Autoreifen als Heizmaterial in den zahlreichen Individual-Heizungen der Aussenbezirke .